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Technologie


Unsere Produkte basieren auf innovativen, patentierten "Chitosan-Komplexen", die ein breites Spektrum an nützlichen Anwendungsmöglichkeiten eröffnen.



Ausgangsstoff


Chitin (griechisch χιτών chitón, deutsch ‚Hülle, Panzer‘) ist neben Cellulose das am weitesten verbreitete Biomolekül. Es dient der Strukturbildung. Chitin ist wie auch die Cellulose ein Polysaccharid. Es kommt sowohl bei Pilzen als auch bei Gliedertieren (Articulata) und Weichtieren vor. Bei Pilzen bildet es einen der Hauptbestandteile der Zellwand.


Herstellungsprozess


Chitosan wird üblicherweise hergestellt, indem die Chitin-Schalen von Garnelen und anderen Krustentieren mit einer Lauge aufgeschlossen werden, ein aufwendiger Prozess unter dem Einsatz diverser (umweltbelastender) Chemikalien ist die Folge. Da der Großteil des Chitosans aus China kommt, besteht auch ein Risiko in der Lieferkette.

Alternative Herstellprozesse


Wir können aktuell Chitosan aus drei verschiedenen Rohstoffquellen beziehen:


1. Chitosan aus Lebensmittelabfällen von Krustentieren

Hierbei können aufgrund der langen Lieferketten Engpässe in der Verfügbarkeit auftreten.


2. Chitosan aus Abfällen von Insektenfarmen

Die Ausgangsstoffe stammen aus tierischen Quellen und sind nur begrenzt verfügbar.


3. Chitosan aus speziell entwickelten Pilzen (bevorzugte Variante)

In den letzten Jahren ist ein Verfahren zur Herstellung von Chitosan aus Pilzen entwickelt worden, welches uns zur Verfügung steht. Dies geschieht mittels Fermentertechnologie. Der wesentliche Vorteil dieses Verfahrens gegenüber dem konventionellen Stand der Technik liegt darin, dass keine Chemikalien zur Deacetylierung eingesetzt werden müssen und dieser Rohstoff infolge eines einfachen Destillationsprozesses entsteht.